unser neuestes Projekt, die Foto-Community www.nahraum.de. Die Seite ist als Beta-Version bereits online. Mehr zum Launch gibt’s in den kommenden Tagen in den Ruhr Nachrichten, auf www.RuhrNachrichten.de – und natürlich twittert der kleine Racker bald auch höchst persönlich unter @nahraum.
Der Start eines neuen Online-Projektes rückt immer näher und hat in den letzten Tagen und Wochen einen Großteil meiner (offenbar doch noch irgendwo verfügbaren) Aufmerksamkeit und Arbeitszeit aufgefressen. Deswegen ist es hier etwas ruhiger geworden – aber das wird sich bald ändern.
Bevor ich mich morgen für ein paar Tage nach Analogien verabschiede, um neue Kraft zu tanken, hat mich Jens vom Pottblog besucht. Wir haben über die Arbeit an meinem regionalen Newsdesk gesprochen, über Entwicklungen und Pläne.
Im Nachhinein wundert sich ein wenig, was man am Ende eines langen Arbeitstages für ein Zeugs erzählt… Aber es gilt selbstverständlich das gesprochene Wort (wir sind ja keine Politiker), und in den nächsten Tagen gibt’s im Pottblog Teil 2 des Interviews.
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Und hier mein kurzer trashiger Gegenschuss. Man beachte: Ich habe Ullrich Sierau (umstrittener neuer Dortmunder Oberbürgermeister) kurzzeitig für den Kanzlerkandidaten der SPD gehalten:
Als der Chefredakteur der New York Times, Bill Keller, Anfang der Woche die Streichung von 100 Newsroom-Stellen ankündigen wollte, lag er krank im Bett. Deswegen tat er es per E-Mail.
Mittlerweile ist Keller wieder auf den Beinen, am Dienstag hielt er eine Rede vor den Mitarbeitern. Die Ansprache sollte „off the record“ sein. Doch ein Video-Mitschnitt wurde auf einem internen NYT-Server gepostet – und hat nun den Weg in meinen Blog gefunden.
Im Video-Mitschnitt der Keller-Rede geht es um die Herausforderungen der Zukunft, um nötige Veränderungen und um sieben Fragen, die sich die Führungscrew der New York Times offenbar zurzeit stellt. Unter anderem:
Was ist unsere Strategie für Communities?
Wie können wir den „Gospel der Integration“ besser im Newsroom verbreiten?
Wie schaffen wir die beste Arbeitsbeziehung zwischen Technologie- und Produktabteilung sowie Newsroom?
Wie stellen wir sicher, dass „Web first“ die nötige Priorität bekommt?
Welches ist das beste journalistische Produkt für mobile Endgeräte?
Die offene Feldschlacht zwischen dem Weißen Haus und dem konservativen US-Fernsehsender Fox News ist am Wochenende in eine neue Runde gegangen. In den sonntäglichen Politk-Talkshows haben die anderen Nachrichtensender (CNN, ABC news) das Thema genüsslich aufgenommen.
Bei ABC news erklärt Obamas Chefstratege David Axelrod: „Fox News is not really a news station“.
Auf CNN sagte Obamas Stabschef Rahm Emanuel, das Weiße Haus wolle nicht, dass andere Sender Fox News kopierten, so als sei Fox News ein legitimer Nachrichtensender.
Im Moment komme ich leider nicht zum richtigen Bloggen – zu viele Projekte stehen kurz vor dem Start. Frei nach der alten Print-Weisheit „Große Bilder sind schnell geschrieben“ kommt hier der nächste Elektrische Reporter. Er beschäftigt sich mit dem Verhältnis zwischen Amateurjournalisten und Profis. Falls man das überhaupt noch trennen kann…
Rupert Murdoch: War with the Internet (Vanity Fair)
Pünktlich zum Wochenende kommen hier zwei drei Tipps:
In der aktuellen Vanity Fair (USA) schreibt Medienjournalist Michael Wolf über Rupert Murdochs Paid-Content-Offensive und seinen Kampf mit dem Internet – und irgendwie auch gegen das Internet. „War is Rupert Murdoch’s natural state. (…) Now he’s going to war with the internet.“ Punch-Line: “What Murdoch seems to be talking about only has a logic if you don’t introduce the behavior of the audience into the equation.“
Der Umzug meiner Redaktion aus dem Erdgeschoss in die dritte Etage unseres Dortmunder Pressehauses lässt mir gerade viel zu wenig Zeit zum Bloggen. Deshalb hier mal wieder zwei Video zum Thema Medienrevolution und eines zum Krieg zwischen CNN und FOX – denn Ihr wisst ja: Große Videos sind schnell geschrieben.
Und das Ding müsst Ihr auch noch sehen. Meine Herren, was ist denn da los??
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