- William Klein, Gun 1, New York (1955)
- Gerhard Richter, Familie am Meer (1964)
- Hermann Schnauss, Elektrografie einer Hand (1900)
- Kees van Dongen, Frau mit blauen Augen (1908)
Seit gestern bin ich in Wien, heute Abend beginnt der European Newspaper Congress (Disclaimer: Die erste Nacht zahle ich privat, den Rest das MDHL).
Der Chefredakteur von “20 Minuten” Schweiz, einem der wenigen expandierenden Gratis-Tageszeitungen in Europa, hat heute per Interview den Kongress eingeläutet. Sein Blatt sei so erfolgreich, weil es schnellen und unterhaltsamen Journalismus propagiere – “gedrucktes Internet”. Bin gespannt, ob über das gedruckte Internet diskutiert wird.
Derweil hab ich heute die Zeit genutzt und mir vier fantastische Ausstellungen angesehen:
In der Albertina, der größten grafischen Sammlung der Welt, laufen zurzeit parallel
- eine bombastische Gerhard Richter-Retrospektive (nur noch bis 3. Mai),
- die anspruchsvolle Gemälde-Ausstellung Monet bis Picasso – Sammlung Batliner (noch bis 21. Mai),
- und eine lustige Schau über die Anfangsjahre der Fotografie (“Fotografie und das Unsichtbare”, bis 24. Mai), als Wissenschaftlicher mit der neuen Technik zu experimentieren begannen.
Wahrscheinlich war es totaler Kunstfrevel – aber das “Zeitalter Rembrandts”, die vierte aktuelle Ausstelung in der Albertina, hab ich mir nicht mehr reingezogen.
Stattdessen bin ich rüber ins Wienmuseum gegangen, wo noch ein Highlight wartete: Die Schau “Big City” – New Yorker Straßenfotografie zwischen 1940 und 1990. Da kommt so ein geiles Metropolen-Feeling auf – irgendwie kosmopolitisch wie hier auf den Straßen Wiens, und trotzdem ganz anders.
Wer in Wien ist: Hingehen!






Wien ist schon eine schöne Stadt, ich war da mal eine Woche. Allerdings mit anderer Schwerpunktsetzung.
Ansonsten wünsche ich auf diesem Wege noch viel Spaß dort