Heute Gestern war ein verrückter Tag. Um 16.15 Uhr erreichte uns die Nachricht, dass auf der großen Thier-Baustelle hinter unserem Pressehaus eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde. Sofort war klar: Die Bombe muss schnell entschärft werden, weil sie offen in einer Baggerschaufel liegt. Und: Das Pressehaus befindet sich mitten in der Evakuierungszone!
Wir wussten zunächst nicht, wie viel Zeit uns bis zur Räumung des Hauses bleiben würde, und ob wir überhaupt mit unserer Zeitungsproduktion fertig werden könnten. Denn nicht nur die Redaktionen, auch andere produktionskritische Abteilungen des Hauses waren von der Evakuierung betroffen. Gut, dass mittlerweile viele Menschen mobil arbeiten können, auch im Medienhaus Lensing. Und so hat dann irgendwie alles funktioniert.
Etwa um 18.45 Uhr hatte ich die Zeit, zur Flip zu greifen und den inoffiziellen Evakuierungsfilm zu drehen. Zwei Anmerkungen: Im Video ist nicht jeder Spruch ernst gemeint – und ich hoffe, dass alle Protagonisten mit der Veröffentlichung einverstanden sind:
Übrigens: Wir haben es tatsächlich geschafft, die Lüner Lokalausgabe gegen 22.45 Uhr noch zu aktualisieren. Kein Leser in Lünen muss auf das Kinofest verzichten! Die Reporter in Lünen waren mobil im Einsatz, der Digitale Service hat per Notebook gearbeitet – und ich war zu diesem Zeitpunkt zu Hause und per WLAN mit dem “virtuellen Pressehaus” verbunden.
Unseren Live-Ticker kann man hier nachlesen. Chefredakteur Wolfram Kiwit hat den Evakuierungsbefehl übrigens wirklich per Twitter gegeben. Und irgendwie erinnerte mich die ganze Nummer an den irren Stromausfall bei unserer eigenen Wahlkampf-Veranstaltung in Selm. Gute Nacht.


Alles muss raus, Bombenstimmung, … na, noch ein bisschen kreativer?
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“Passen Sie gut auf unser Pressehaus auf.”
- “Aber selbstverständlich.”
So wird das rumstehen doch noch ein bisschen lustig
In so leeren Gängen hätte ich wahrscheinlich andauernd angst, dass Slenderman hinter mir steht xD
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