Anfang August war ich euphorisiert. Ich hatte diesen Blogpost gelesen – darüber, wie im Newsroom von www.qz.com eine Lampe angeht, sobald @quartznews auf Twitter erwähnt wird. Oder, wie es im Blogpost heißt: “Now, when you interact with us, our newsroom is literally brightened.”
Hach, herrlich! Das wollte ich auch für unseren lokalen Newsroom bei @RN_Dortmund – und gleichzeitig ein bisschen mit dem “Internet der Dinge” herumspielen. Das ist ja bekanntlich das nächste große Ding (nach Drohnen, vor Mobile – oder umgekehrt oder auch gar nicht).
Der Wirkmechanismus sollte so funktionieren: Man nehme ein Steckdosen-Stecker-Aufsatz-Ding von Belkin (WeMo Switch), hänge es ins WLAN und schließe ein beliebiges Gerät an. Zum Stecker gibt es eine App – und so kann man per App von unterwegs das Gerät am Stecker an- oder ausschalten. So weit, so klar. Allerdings, und jetzt wird es spannend, funktioniert der Stecker auch mit IFTTT (“If this then that”). Also beispielsweise: Wenn man eine Mail bekommt, geht der Kühlschrank aus (ja gut, warum sollte man das wollen). Oder wenn man ein Instagram-Bild mit einem bestimmten Tag versehen hat, wird es in die Dropbox geschickt. Oder eben: Wenn man bei Twitter erwähnt wird, geht das Licht an.
Ich habe also den Stecker gekauft und den Kauf längst vergessen. Heute kam das Amazon-Paket, zeitgleich die Vorfreude – und dann die dunkle Erinnerung daran, dass es in der Zwischenzeit eine Änderung bei Twitter gegeben hat, wonach kein Twitter-Content mehr zu Cloud-Services übertragen werden kann. Und damit scheidet Twitter als IFTTT-Trigger aus. So ein Mist.
Und so geht uns also kein Licht auf.


Wenn wir alle etwas Glück haben, funktioniert bis auf weiteres das hier: http://search.twitter.com/search.rss?q=@RN_Dortmund – und den Feed kann man ja durchaus wieder zu IFTTT schicken…
Danke, ich probiere das mal.