Wird Kindle der iPod für Zeitungen und Bücher?

Interessanter Blog

Interessanter Blog

Klick-Tipp: Interessante Diskussion in diesem US-Blog über die Frage, ob Amazons Kindle wirklich zum iPod für Zeitungen und Bücher werden kann (via Joachim Blum on Twitter). Wenn man den Usern glauben darf: Ja!

Über philippostrop

Journalist
Dieser Beitrag wurde unter Medienzeugs veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Wird Kindle der iPod für Zeitungen und Bücher?

  1. Wurstbrot schreibt:

    >>Für Zeitungsprofis/-addictives ja, für den normalen Konsumenten eher nein.<<

    Der Vergleich mit dem iPod hinkt etwas.
    iPod: klein, praktisch, leicht, Musik für alle Lebens- und Gefühlslagen auf minimalstem Raum.

    Kindle: Das Gerät wiegt 292 Gramm und misst 19,1 x 13,5 x 1,8 Zentimeter, also fast eine gefaltete DIN A4-Seite groß (man könnte auch DIN A5 sagen).🙂

    Problem 1: in technischen Belangen sind zum massiv überwiegenden Teil Männer die „Early Adopters“, also diejenigen, die als erste bei neuer Technik zugreifen, unabhängig vom Reifestadium des Produktes oder dessen zwanghaftem Nutzen.
    Problem erkannt? Das Ding passt in keine Hosentasche und Herrenhandtaschen haben sich (dem Himmel sei Dank) nicht durchgesetzt. Wohin also damit? Nicht jeder rennt immer mit Aktenkoffer rum und wenn, dann ist da meist eh n Laptop drin, der Zugriff ermöglicht. Keine early adoters, kaum Chance für das Produkt (siehe hier den iPod, der im Frühstadium Schlagzeilen und somit Marketing dadurch machte, dass vermeintliche celecrities und andere Trendjäger als early adoters auftraten).

    Problem 2: Die wenigsten Menschen lesen mehr als eine, max. zwei Zeitungen am Tag. Die Halbwertzeit des Nachrichtenproduktes ist sehr begrenzt. Austausch/Weitergabe (wie bei mp3`s) ist daher uninteressant, ebenso das horten/sammeln/archivieren. Man braucht (in Stück Zeitungen gesprochen) nicht viel input am Tag. Im Gegensatz dazu würde allerdings niemand nur ein Lied auf seinen iPod laden.

    Problem 3: Nun könnte als Argument das „klassische“ ebook gelten. Sagen wir mal 20 Bücher auf dem relativ kleinen Ding, vergleichen mit 20 Büchern in Papierform…der Unterschied ist gewaltig, das Argument sticht! Scheinbar.
    Aber geht man von Menschen wir mir aus, die Bücher zumeist am Strand in der Sonne konsumieren (gepeinigt und verstört durch das gezwungene Lesen von Fachliteratur in einem Lebensabschnitt), so sieht die Welt anders aus. N Kindle nimmt man ja net mit in den Strand.
    Und für alle anderen dürfte ein „gutes Buch“ vor dem Kamin in Papierform als habtisches und beruhigendes Erlebnis ebenfalls was für sich haben.

    Also entweder stimmt die Marketingstrategie (sage den Leuten, dass sie es wollen), oder das Ding ist so billig oder nützlich, dass es ohnehin jeder will. Preis derzeit: ca. 280 Euro, ebooks nur über Amazone zu laden, nur engl.spr. Software, etc.

    Für Zeitungsprofis sicher eine Überlegung wert, für die Masse der Menschen wohl nicht unbedingt ein „must have“.

    Das ist aber natürlich nur eine rein subjektive Meinung…

  2. Silvia Kling schreibt:

    Kaum ist der Kindle 2 auf dem Markt, bringt Amazon.com auch schion den Kindle 3 auf den Markt: Seit heute ist der neue Kindle im XXL-Format offiziell – Amazon Kindle DX heisst das gute Stück — siehe:
    http://www.techfieber.de/2009/05/06/ebook-xxl-amazon-kindle-dx-kostet-489-dollar/

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s