Lutz Schumacher: Journalismus auf Augenhöhe der Leser

Lutz Schumacher polarisiert, egal was er tut.

Der Nordkurier-Geschäftsführer, Bestseller-Autor, Ex-MZ-Geschäftsführer und Ex-ddp-Chef stand noch vor sechs Wochen in den Schlagzeilen. Eine Meldung der Süddeutschen hatte für große Aufregung gesorgt: Die Auftragsvergabe an Freie Mitarbeiter, die beim Nordkurier nun digital abgewickelt wird, sei mit einer „Dumping-Funktion“ ausgerüstet, hieß es bei der SZ.  Nach dem Motto: Der billigste Freie bekommt den Auftrag.
Nach einigem Gezeter entpuppte sich die Geschichte als Ente…

Nun bekam ich Schumacher spontan vor die Flip. Der Dumping-Skandal war ein Thema, aber wichtiger war (und ist) der notwendige Wandel der Medien. Journalisten müssen sich auf Augenhöhe der Leser/User herablassen begeben, und sich zukünftig stärker als Moderatoren eines Informationsprozesses verstehen, sagt Schumacher. Das sehe ich ganz genau so.

Beim Flippen kam ich mir übrigens ein bisschen vor wie Kerner. Nur mit einem Unterschied: Ich war auch der Kameramann.

Die Schumacher-Bücher:

Über philippostrop

Journalist
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2 Antworten zu Lutz Schumacher: Journalismus auf Augenhöhe der Leser

  1. Joachim Blum schreibt:

    Hallo Herr Ostrop,

    was macht denn die Schreibmaschine im Hintergrund? Haben Sie das Interview im RN-Museum geführt? Das ist ja eine schöne Erinnerung an die guten alten Zeiten in den 80er Jahren.

    Viele Grüße

    Joachim Blum

  2. Wolfram Kiwit schreibt:

    Sehr geehrter Herr Blum,
    als Museumsleiter wurde ich vom Betreiber des ostroplogs gebeten, auf Ihren Kommentar zu reagieren. Nun bin ich auch Chefredakteur der Ruhr Nachrichten. Und wenn ich mir das Gezeter in der Branche so anhöre, beschleicht mich bisweilen der Verdacht, auch dies ist für den ein oder anderen Blogger, 2.0.Junkie oder digitalen Twitteritter eine Art vorruheständlischer Museumsjob. Blödsinn. Wir haben hier in Dortmund viele Museen. Und bauen ständig neue. Deutsches Kochbuchmesum, Borusseum, demnächst DFB-Museum, Dortmunder U … das Medienhaus Lensing gehört nicht dazu. Abgesehen von ein paar kleinen Exponaten in meinem Büro. Eine Adler Schreibmaschine Junior 12, eine Practica Kamera mit sechs Objektiven. Besichtigung auf Anfrage oder hier: http://www.wohingegen.de. Glückauf Wolfram Kiwit

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