Strunz gepixelt: Was erlaube Rheinische Post?

Rheinische Post, 20.9.2010, Seite B8

Sehr merkwürdig.

Der ehemalige Hamburger Oberbürgermeister Ole von Beust hat vor ein paar Tagen seinen 19-jährigen Freund präsentiert. Bei der Eröffnung eines Armani-Shops in Hamburg.

Bei der Shop-Eröffnung war auch Claus Strunz, Chefredakteur des Hamburger Abendblatts. Er hat in der Bild am Sonntag (deren Chefredakteur er mal war) über den von-Beust-Auftritt geschrieben.

Gestern hat die Rheinische Post (Seite B8) ebenfalls über Ole von Beust und seinen Freund berichtet. Mit einem Foto. Darauf ist auch Claus Strunz zu sehen. Das weiß man, weil das selbe Foto in der BamS war. In der Rheinischen Post kann man Strunz allerdings nicht erkennen. Dort hat man ihn  gepixelt:

Im Hintergrund (nicht) zu sehen: Claus Strunz.

Warum tut man das? Sehr merkwürdig.
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Über philippostrop

Journalist
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Eine Antwort zu Strunz gepixelt: Was erlaube Rheinische Post?

  1. Gerry schreibt:

    Zunächst: Was die BamS macht, muss ja nicht automatisch richtig sein. Wenn jemand privat auf einer Veranstaltung ist, muss man seine Persönlichkeitsrechte achten – ob das Herr Strunz ist oder Herr Maiermüllerschulze.

    Viel wahrscheinlicher ist aber, dass der Artikel vom Praktikanten zusammengeschwurbelt wurde und der den Herrn Strunz schlicht und einfach nicht erkannt hat. Abgesehen davon, dass ihm die Persönlichkeitsrechte des Unbekannten völlig wurscht sind.

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